„Der Hitze des Feuers begegnen, das Tragende der Mutter Erde erleben, sich vom Dampf des Wassers aufweichen lassen, die Spannung aushalten, die Ohnmacht zulassen, die eigenen Grenzen würdigen, dem Mut folgen, über das Gewohnte hinauszuwachsen, ja sagen zu dem was ist, die Natur geniessen. Beten und Singen.“
Schwitzhütten gab es in unterschiedlichsten Formen in jeder Kultur rund um den Erdball. Die Indianer haben dieses Ritual über die Zeit am meisten bewahrt. Die Sauna ist bei uns noch eine Form, sich mit Hitze und Wasser und Dampf zu reinigen. Wenn auch hauptsächlich körperlich.
In einer Zeremonie geht es oft um das Zusammenführen von Polaritäten. Die Schwitzhütte bildet den weiblichen Pol. Sie stellt symbolisch die Erde oder die Gebärmutter dar. Den männlichen Pol bildet das Feuer. In ihm werden Steine glühend heiss gemacht. Die Steine werden in die Hütte gebracht. Damit kommen äusserlich und energetisch die beiden Pole männlich-weiblich zusammen. Diese Energie, die daraus im Kreis entsteht und natürlich die Hitze, der Dampf, die Begegnung mit den vier Elementen und den Ahnenkräften und die sinnliche Wahrnehmung der Erde machen die Kraft der Hütte aus, mit der man für sich und andere betet.
Die Schwitzhüttenzeremonie bietet Dir die Möglichkeit, für Dich und andere zu beten. Feuer, Wasser, Erde und Luft kommen in dieser Zeremonie zusammen. Durch diese Vereinigung kannst du Altes loslassen, um neu geboren zu werden.
Für die Zeremonie brauchst Du keine Erfahrungen. Was es braucht ist die Bereitschaft sich auf sich und auf die Schöpfung einzulassen und dafür die Verantwortung zu übernehmen.
Die Schwitzhütten finden beim Seminarhaus Galleli, Escholzmatt statt. ( www.galleli.ch )
Neubau der Schwitzhütte
Am Karfreitag führte ich die letzte regelmässig ausgeschriebene Schwitzhütte
durch. Den Platz will ich so verlassen, dass er weiter wirken und leben kann.
So werde ich nochmals eine Schwitzhütte bauen.
Das ist eine wunderschöne Arbeit. Haselstäbe schneiden, die alte Hütte auseinandernehmen,
mit den Haselstäben die Hütte werden zu lassen, etwas über die Ausrichtungen der Himmelsrichtungen
entdecken und, und……..
Am Schluss mit der alten Hütte ein Feuer machen, etwas singen und wenn du magst etwas
bräteln.
Hast du Lust, zusammen mit Menschen, die Schwitzhütte neu zu bauen?
Dann bist du herzlich eingeladen. Melde Dich bei mir.
Wann: Sonntag, 5. September 10:00 – ca. 18:00
Wo: Galleli, Escholzmatt
Kosten: 00.-
Mitbringen: eventuell Gartenhandschuhe. Ein Sackmesser – wenn du hast mit
. einer Säge dran, Schuhe für draussen, eventuell eine Wasserflasche.
Ich werde etwas zum Snacken und zum Essen bereitstellen.
Wenn du am Feuer etwas bräteln willst, nimm das mit, was dir passt.
Melde dich bei mir unter: info@christian-lerch.ch
…….Es ist vollbracht!
Nach mehr als 35 Jahren mit vielen, vielen tiefen Erfahrungen in der Schwitzhütte und
mit Menschen in diesem Raum, habe ich Ende 2025 meine letzten Hütten geleitet, die ich regelmässig angeboten habe.
Mit bestem Dank für das Vertrauen von all den Menschen
und der Führung in den Zeremonien und der Führung an wunderschöne Plätze in meiner Schwitzhüttenzeit.
Bis zum letzten Platz im Galleli.- Danke da an Monika und Schang für das grosse Willkommen, das Vertrauen und die Offenheit.
Und ich danke Rik Ziörjen für die unglaubliche Präsenz als FEUERFRAU in den letzten Jahren.

