„Der Hitze des Feuers begegnen, das Tragende der Mutter Erde erleben, sich vom Dampf des Wassers aufweichen lassen, die Spannung aushalten, die Ohnmacht zulassen, die eigenen Grenzen würdigen, dem Mut folgen, über das Gewohnte hinauszuwachsen, ja sagen zu dem was ist, die Natur geniessen. Beten und Singen.“


Schwitzhütten gab es in unterschiedlichsten Formen in jeder Kultur rund um den Erdball. Die Indianer haben dieses Ritual über die Zeit am meisten bewahrt. Die Sauna ist bei uns noch eine Form, sich mit Hitze und Wasser und Dampf zu reinigen. Wenn auch hauptsächlich körperlich.

In einer Zeremonie geht es oft um das Zusammenführen von Polaritäten. Die Schwitzhütte bildet den weiblichen Pol. Sie stellt symbolisch die Erde oder die Gebärmutter dar. Den männlichen Pol bildet das Feuer. In ihm werden Steine glühend heiss gemacht. Die Steine werden in die Hütte gebracht. Damit kommen äusserlich und energetisch die beiden Pole männlich-weiblich zusammen. Diese Energie, die daraus im Kreis entsteht und natürlich die Hitze, der Dampf, die Begegnung mit den vier Elementen und den Ahnenkräften und die sinnliche Wahrnehmung der Erde machen die Kraft der Hütte aus, mit der man für sich und andere betet.

Die Schwitzhüttenzeremonie bietet Dir die Möglichkeit, für Dich und andere zu beten. Feuer, Wasser, Erde und Luft kommen in dieser Zeremonie zusammen. Durch diese Vereinigung kannst du Altes loslassen, um neu geboren zu werden.

Für die Zeremonie brauchst Du keine Erfahrungen. Was es braucht ist die Bereitschaft sich auf sich und auf die Schöpfung einzulassen und dafür die Verantwortung zu übernehmen.

Die Schwitzhütten finden beim Seminarhaus Galleli, Escholzmatt statt. ( www.galleli.ch )

…….Es ist vollbracht!

Nach mehr als 35 Jahren mit vielen, vielen tiefen Erfahrungen in der Schwitzhütte und
mit Menschen in diesem Raum, habe ich Ende 2025 meine letzten Hütten geleitet, die ich regelmässig angeboten habe.
Mit bestem Dank für das Vertrauen von all den Menschen
und der Führung in den Zeremonien und der Führung an wunderschöne Plätze in meiner Schwitzhüttenzeit.
Bis zum letzten Platz im Galleli.- Danke da an Monika und Schang für das grosse Willkommen, das Vertrauen und die Offenheit.
Und ich danke Rik Ziörjen für die unglaubliche Präsenz als FEUERFRAU in den letzten Jahren.